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Fotos aus privaten Fotoalben - Schätze für die Geschichtsforschung!

Kind vor dem Straßenbahndepot Mutter & Tochter vor dem Deli-Kino
Behelfsheimsiedlung am Bauerberg

Private Leihgaben bereichern das Stadtteilarchiv und helfen bei der Geschichtsforschung.
Erfahren Sie mehr über die Geschichten hinter den Bildern! > Klicken Sie einfach auf die Fotos!

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen im ständigen Wechsel einen Neuzugang in unserem Archiv
und informieren Sie über Hintergründe und Details zum Bild.

April - Mai 2019

Blick von MK 1978 800x648

Blick vom Kirchturm der Martinskirche in Richtung Westen (Innenstadt)

TurmfensterDas Foto des Monats kann man durchaus wieder als “Sensationsfund” bezeichnen. In einem Diamagazin des ehemaligen Küsters der Martinskirche - Günter Scheuermann - fanden sich fünf Aufnahmen, die er Mitte der 1970er Jahre aus der Dachluke im Kirchturm gemacht hatte. Diese befindet sich oberhalb der Glockenstube und der Turmuhr in gut 20 Meter Höhe.
Von hier hat man einen fantastischen Ausblick über den Kirchvorplatz, das neue Gemeindehaus mit dem Kindergarten und das Areal des alten Pachthofs. Dieser Bauernhof wurde im Krieg leider durch Bomben zerstört und auf seinen Grundmauern entstand 1951 das Kino “Derby-Lichtspiele” - kurz DELI genannt. Heute dient das Gebäude als Supermarkt.
In den frühen 1960er Jahren hatte man den verwilderten Park des ehemaligen Hofes zur öffentlichen Grünfläche umgestaltet, den letzten der Fischteiche zugeschüttet, einen Weg zwischen der Martinskirche und Bauerberg angelegt und die Fläche zur Pachthofschule an den Betreiber einer Minigolfanlage vermietet. Noch standen einige der ursprünglich 14 Behelfsheime, die nach dem Krieg als Notunterkünfte für ausgebombte Familien errichtet wurden. Diese sind noch gut auf dem Foto links neben und über dem neuen Gemeindehaus zu erkennen.
In den Jahren 1984/85 wurde dann ein großer Teil der Fläche mit dem Pflegeheim und einer Senioren- Wohnanlage bebaut.Glockenstube
Da der Standpunkt des Fotografen sich in den zurückliegenden 40 Jahren nicht verändert hat, nutzten wir die Gelegenheit, diese Aufnahme für unsere Serie “Horn damals und heute” nachzustellen.
Der Aufstieg ist allerdings sehr mühsam, da es wegen der fünf Glocken im Turm sehr beengt zugeht. Bis auf die Ebene des Ziffernblattes geht es nur über senkrechte Eisenleitern. Bis zur Luke hätte man nach einer sehr wackeligen Holzleiter über lose verlegte Bretter das Fenster erreicht können.
Das war uns allerdings zu gewagt, so dass wir die Vergleichsaufnahmen mit einem langen Einbeinstativ von der letzten Ebene gemacht haben.

Lassen Sie sich vom Ergebnis in der Mai-Ausgabe des Wochenblattes und auf unserer Seite “Horn damals und heute” überraschen!

Haben Sie auch alte Horn-Motive in Ihrem Fotoalbum oder Diakasten?
Dann melden Sie sich bitte telefonisch (040 659 01 444), per Brief (Gerd von Borstel, Pagenfelder Str. 20, 22111 Hamburg) oder Mail (meine[ät]horner-geschichte.de).
Oder besuchen uns beim offenen Archiv am 2. oder 4. Mittwoch im Monat im Stadtteilhaus Horner Freiheit (16:30 bis 19:30 Uhr).

Leihen Sie uns bitte diese Bilder für unser Archiv. Nach dem Scannen erhalten Sie die Originale selbstverständlich zurück.
 

Nächster Bildwechsel: Juni 2019


 

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